Das Paris des Nahen Ostens. Die Hauptstadt des Libanon, an der รถstlichen Mittelmeerkรผste gelegen, bildet nicht nur geografisch sondern auch wirtschaftlich und kulturell das Zentrum des Landes, wo Milch und Honig in Arabien flieรen. Die Stadt und die Umgebung von Beirut zรคhlen ca. 2 Millionen Einwohner.
Beirut – modern versus orientalisch
Das Stadtbild von Beirut zeigt sich mit Hochhรคusern und Luxuslรคden, was absichtlich so gewollt ist. Nur hier und da findet sich noch Architektur, die dem alten Arabien gerecht wird. Das Meer rahmt die Stadt malerisch ein und bietet einen interessanten Kontrast. Bei diesem Anblick lรคsst sich auch die Legende besser verstehen, die besagt, dass der Meeresgott Jam die Stadt einst grรผndete. Aufzeichnungen belegen, dass die Stadt bereits im 2. Jahrtausend v. Christus existiert hat. Unter den Phรถniziern wurde sie Beยดerot genant. Wรคhrend des Hellenismus galt Beirut als Tor zum Westen, die rรถmische Herrschaft lieร die Stadt regelrecht aufblรผhen. Das 6. Jahrhundert brachte der Stadt Naturkatastrophen und den Einfall der Araber. Auch die Kreuzritter durchzogen Beirut bis in das 15. Jahrhundert mehrfach und hinterlieรen ihre grausamen Spuren. Die Osmanen beherrschten Beirut bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, bevor Briten und Franzosen die Stadt รผbernahmen. Die Einwohnerzahlen vergrรถรerten sich permanent und mit der Unabhรคngigkeit des Libanon im Jahr 1946 wurde Beirut zur Hauptstadt ernannt. Bรผrgerkriege haben in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder zu Zerstรถrungen der Stadt gefรผhrt, wobei sich die Wiederaufbaumaรnahmen konkret auf eine Umstrukturierung des Stadtbildes konzentrierten und so auch das heutige Beirut prรคgen. Beirut gilt als groรe Bankenstadt.
Sehenswรผrdigkeiten in Beirut
