Mabada ist die Stadt der Mosaike und ein interessantes Ziel auf einer Reise nach Jordanien. Die รผber viertausendfรผnfhundert Jahre alte Stadt liegt sรผdlich von Amman.
Sie ist durch den Fund eines historisch wertvollen Mosaiks weltbekannt geworden. Fรผr den Besucher von Madaba gibt es viele weitere Mosaikarbeiten zu bewundern, die meist eintausendvierhundert Jahre alt sind. Im Urlaub ist es am eindrucksvollsten, Madaba auf der alten Kรถnigsstraรe von Amman aus zu erreichen.
Das Mosaik von Madaba
Als Christen Madaba nach dem verheerenden Erbeben im siebten Jahrhundert aufbauten, fanden sie in den Trรผmmern ein Mosaik. Es stellt eine historische Landkarte von Palรคstinadar. Es bedurfte elftausend Stunden Arbeit, um die Karte aus 2,3 Millionen Steinchen zusammenzusetzen. Der ehemalige Zweck der Karte war religiรถser Natur, verdeutlicht durch die unterschiedliche stilistische Darstellung der verschiedenen Regionen.
Bethlehem und Jerusalem sind beispielsweise sehr malerisch gestaltet. Einzelne Steinchen wurden frรผher an Touristen verkauft, sodass das Mosaik leider nicht mehr vollstรคndig ist. Es ist in der griechisch orthodoxen Sankt Georgs Kirche in Madaba zu sehen. Eine echte Attraktion auf Jordanien-Reisen.
Madaba: Weitere Sehenswรผrdigkeiten
Das Stadtmuseum von Madaba zeigt ebenfalls Mosaike, die sich teilweise noch an ihrem Originalstandort befinden. Wegen der Verschรผttung durch das Erdbeben sind sie gut erhalten. Archรคologische Funde und vรถlkerkundliche Exponate sind dort ebenfalls zu bewundern. Unweit der Sankt Georgs Kirche liegt der Archaeolological Park von Madaba, im Zentrum der Stadt.
Hier kรถnnen weitere Mosaike ehemaliger Kirchen und Hรคusern besichtigt werden. Sie stammen aus der byzantinischen und der frรผhen islamischen Zeit. Das Mosaik aus den Bรคdern des Herodes-Palastes in Mukawir ist das รlteste in Jordanien; Aus dem ersten Jahrhundert vor Christi.
In der Nรคhe von Madaba liegt der Berg Nebo. Von dort aus soll Moses das Gelobte Land erblickt haben. Bethanien, nur ein wenig รถstlich von Madaba, hat ebenfalls einen Bibelbezug: Es war die Heimat Johannes des Tรคufers und Taufstรคtte von Jesus.
