Umm al-Quaiwain

Umm al-Quaiwain

Das Emirat Umm al-Quaiwain lädt mit seinen Stränden zum Träumen ein und überzeugt durch unberührte Natur. Umm al-Quaiwain, als zweitkleinstes Emirat der VAE, zeigt sich fast unberührt mit weißen Sandstränden für den Bilderbuchurlaub. Alle, die es ruhig und beschaulich lieben, dem Wassersport in all seinen Facetten frönen wollen und dabei das weite Meer in der Sonne genießen sind in Umm al-Quaiwain bestens aufgehoben. Natur und Landschaft pur, idyllische kleine Hotels und ein heimeliges, orientalisches Ambiente zeichnen die Halbinsel am Persischen Golf aus.

Geschichte

Herrscher des Emirates ist seit dem Jahr 1981 Shaikh Rasheed bin Ahmed Al Mualla. Schon in vorislamischer Zeit gab es in Umm al-Quwain bedeutende Siedlungen. In Al-Dur, nordöstlich von Umm al-Quwain an der Straße in Richtung Ras al-Khaimah, lag eine der größten Hafenstädte dieser Zeit. Aus dieser Zeit zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. hat man neben Resten von Steinhäusern und Gräbern auch Waffen, Münzen sowie Elfenbein-, Glas- und Töpferwaren aus dem nabatäischen und römischen Reich, aus Ägypten, Syrien, Mesopotamien, dem Industal, China und Griechenland gefunden. Sie bezeugen die regen Handelsbeziehungen nach Übersee, die diese Region schon vor über 2000 Jahren unterhielt. Auch Ruinen einer Befestigungsanlage, verschiedene Individual- und Kollektivgräber sowie diverse Gräber mit beerdigten Kamelen wurden gefunden. Das interessanteste Gebäude von Al-Dur war ein Tempel, der dem Gott der Sonne Shamash gewidmet war; Inschriften in Aramäisch erwähnen den Sonnengott. Die Anlage hatte vier Altäre und einen eigenen Brunnen.

Weitere Infos und Klima

Jünger als dieser Tempel ist das Fort, dessen Erbauung auf das 1. und 2. Jahrhundert datiert wird. Die Anlage hatte vier Wehrtürme und war um einen Innenhof herum gebaut. Die letzten Spuren einer Besiedlung von Al-Dur stammen aus dem 4. Jahrhundert. Da der Boden zunehmend versalzte, wohnten die Menschen von da an nicht mehr auf dem Festland, sondern zogen auf die nahe gelegenen, mit Mangroven bewachsenen Inseln. Al-Dur ist wahrscheinlich der von den antiken Historikern Stabo und Plinius erwähnte bedeutsame Marktort Omana. Im Sommer kann es bis zu 45 °heiß werden, was dem Kreislauf zusammen mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu schaffen machen kann. Wesentlich angenehmer ist der Winter, der von Oktober bis April dauert und Temperaturen zwischen 20° und 30° Celsius bringt.

Wassersport in Umm al-Quaiwain

Die gleichnamige Hauptstadt liegt direkt an der Bucht Chur al-Baida, umgeben von traumhaften Inseln. Historische Bauten glänzen hier noch in ihrer alten Pracht, Wolkenkratzer-Gebäude sucht man vergeblich. Umm al-Quaiwain ist berühmt für seine hervorragenden Wassersportmöglichkeiten wie Segeln, Speedbootfahren, Jet-Ski, Schnorcheln oder Angeln, auch die Hotels sind daraufhin vielfach ausgerichtet. Der gigantische Dreamland Aquapark ist ein Highlight für Touristen.

Umm al-Quaiwain: Märkte und Festungen

Orientalisches Flair genießen die Besucher auf den Märkten von Umm al-Quaiwain, die alle Sinne ansprechen. Zum Flanieren und Einkaufen bietet sich die King Faisal Road an. Sehenswürdigkeiten finden sich mit den Festungen und dem alten Hafen. In südlicher Richtung liegt die antike Ausgrabungsstätte Ad Dhour, in der sich Überreste einer 2.000 Jahre alten, hellenischen Hafenmauer fanden.

Ruhiger Urlaub in märchenhafter Umgebung

Vereinigte Arabische Emirate erleben – das geht in Umm al-Quaiwain auf natürliche und entspannte Art. Und wer dann doch ein wenig Sehnsucht nach Trubel hat, der macht einen Abstecher ins nahe gelegene Dubai.

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